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Käsereimuseum

Im Käsereimuseum wird die Entwicklung der heimischen Milchwirtschaft dokumentiert. Von der Alpkäserei zur dörflichen, vielfach genossenschaftlich organisierten Landkäserei bis zur industriellen Produktion, wie sie bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Wangen zuhause war.

Seit der "Milchwirtschaftsrevolution", der Abwendung von der nicht mehr rentablen Flachsproduktion im Allgäu und der Hinwendung zur Viehwirtschaft und der Produktion von Milch durch die vielen kleinen Bauernhöfe im Allgäu, eingeleitet 1830 durch Carl Hirnbein, der die erste Weichkäserei in Wilhams bei Missen gründete, war die Herstellung von Käse eine wichtige wirtschaftliche Stütze des ganzen Allgäuer Umlandes und der Stadt Wangen. Bis in die sechziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts bestimmte der Duft der Kräuterkäsefabriken Heinrich Bort und Karl Rudolph bei entsprechender Wetterlage das "Gschmäckle" über der Stadt.

Die Käsefabriken der Gebr. Wiedemann war viele Jahre einer der größten Arbeitgeber der Stadt und maßgeblich an der Entwicklung der modernen Schmelzkäseproduktion beteiligt.

Gezeigt werden

die Allgäuer Milchwirtschaft
Alpkäserei
Dorfkäserei
Schmelzkäseproduktion